Energiesparen mit kleinen Helferlein

Eigentlich ist die Sache ja ganz einfach: Wenn ich ein Zimmer verlasse, mache ich das Licht aus. Wenn ich nicht mehr fernsehe, schalte ich das Gerät ab. Wenn ich lüfte, drehe ich die Heizung runter. Wenn ich meine Arbeit am Computer verrichtet habe, schicke ich ihn in den Ruhestand. Undsoweiter undsofort. Auf diese Weise spare ich Strom, schone meine Geldbeutel und die Umwelt. Kommt Ihnen bekannt vor? Na klar, das muss man heute wirklich keinem mehr erzählen. Aber warum tun viele von uns (und ich muss mich ausdrücklich dazu zählen) es dann trotzdem nicht? Aus Bequemlichkeit, aus Unachtsamkeit, weil wir uns etwas anderes angewöhnt haben – nichts ist ja so zäh wie eine Angewohnheit.

Was tun? Lassen Sie sich helfen!

Eingedenk der menschlichen Schwächen, die wir so an uns haben, sind viele Tüftler und Ingenieure auf ausgezeichnete Ideen gekommen, die unserem Schlendrian wirkungsvoll entgegenarbeiten. Nehmen Sie den Bewegungsmelder. Der kann den Lichtschalter am Kellereingang ersetzen und sorgt dafür, dass das Licht dort wirklich nur dann brennt, wenn sich jemand im Keller aufhält. Oder das elektronische Thermostatventil. Das merkt mithilfe eines Sensors, ob das Fenster geöffnet wurde (daran nämlich, wenn die Raumtemperatur sehr schnell absinkt), und stoppt die Wärmezufuhr in den Heizkörper. Um nur zwei von vielen kleinen Helferlein zu nennen, die das Energiesparen im Alltag ganz automatisch für uns erledigen im Shop von energiewelt.de finden Sie eine ganze Reihe mehr.

Nun fragen kluge Zeitgenossen immer wieder: Lohnt sich das denn überhaupt? Wie oft muss mein Thermostatventil die Wärmezufuhr gestoppt haben, damit sich die Investition in diesen Mikrocomputer amortisiert hat? Berechtigte Frage. Wenn ich zu denen gehöre, die immer sorgsam per Hand das Ventil schließen, das Licht im Keller ausmachen, den Computer herunterfahren, dann rechnen sich die Helferlein nicht. Aber mache ich das wirklich immer so? Und wie steht es mit meinen Kindern?

Wir sollten tatsächlich nicht alles der Technik überlassen und unseren Alltag so durchautomatisieren, dass wir uns irgendwann komplett ferngesteuert vorkommen. Es gehört sicher auch zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Energie, dass wir unser Verhalten ändern und gerade den Kindern diese Achtsamkeit vorleben. Aber es kann eben auch nicht schaden, wenn wir unsere Schwächen nun mal kennen und die eine oder andere Hilfestellung technischer Art dankend annehmen. Ob sich das rechnet, scheint mir dabei eine nicht so wichtige Frage zu sein, jedenfalls bei den sehr überschaubaren Investitionen, die dafür nötig sind (das werden Sie im Shop bestätigt finden). Wie viel einem das gute Gefühl, mit Bedacht und Vorsicht durch diese Welt zu gehen, Wert ist, muss jeder selber wissen. Ich meine: 10, 20 oder 30 Euro sind da nicht zu viel. Selbst wenn es dauert, bis sie sich amortisiert haben.

Herzlich,

Ihr Sven Rohde

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