der Blog mit Energie


Lichtkunstpreis 2017: ein Blick zurück nach vorne

Nach dem Award ist vor dem Award. Oder: Was machen eigentlich die damaligen Gewinner?

Heute vor zwei Jahren haben wir erstmals den International Light Art Award (ILAA) verliehen. Nun im April wird der von innogy Stiftung  und Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna ausgelobte Lichtkunstpreis zum zweiten Mal vergeben. Zeit für ein Gespräch mit den Gewinnern der Erstausgabe, Martin Hesselmeier und Andreas Muxel, über ihre Projekte und Stationen nach der Verleihung und die bevorstehende zweite Auflage.

Passend dazu: Am 26.1. startet unse neue Veranstaltungsreihe “Licht-Gestalten”. Infos + Anmeldung unten oder auf der Seite unseres Veranstaltungspartners, der Kunsthalle Düsseldorf.

 

ILAA

Mit „scala momentum” haben es Hesselmeier und Muxel auf das Wahrzeichen von Schwäbisch Hall geschafft. Foto: Andreas Dehne

 

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Opine: Die Mobilität der Zukunft weiterdenken

Die Energiewende schafft Deutschland nur, wenn alle mitmachen und ihre Ideen einbringen. Doch wie kann man so viele Menschen einbinden und für das Thema begeistern? Im Rahmen der bundesweiten Initiative Think Lab “Energie – Gesellschaft – Wandel” unterstützt die Innogy Stiftung zusammen mit der Stiftung der Deutschen Wirtschaft ein Projekt, das eine mögliche Antwort darauf hat: „Opine“, ausgeschrieben „Open Innovation für Nachhaltige Elektromobilität“. Jens Heidingsfelder aus dem OPINE-Projektteam erklärt, worum es geht:

Herr Heidingsfelder, Sie promovieren am Lehrstuhl für Nachhaltigkeitsmanagement, jetzt haben Sie gemeinsam mit anderen Studierenden ein Projekt gegründet, dass sich mit der Energiewende und Elektromobilität befasst. Woher kommt Ihr Interesse dafür?
JENS HEIDINGSFELDER: Ich mache mir schon viele Jahre Gedanken über den Ressourcenverbrauch unserer Gesellschaft. Die Überzeugung, dass wir in diesem Bereich etwas ändern müssen, treibt mich an. Wie wir bisher Energie nutzen, das wird künftig nicht mehr funktionieren. Gleiches gilt für die Mobilität. Der Verbrauch in den Industrieländern steigt unaufhaltsam. Noch nicht eingerechnet sind die Schwellenländer. Dabei werden die langfristig ebenfalls unser Ressourcenniveau erreichen. Um dann noch genug Energie für alle zu haben, braucht es neue Ideen und Konzepte.

Jens Heidingsfelder Opine

“Wir wollen eine Open Innovative Community etablieren.” Jens Heidingsfelder, einer der Köpfe hinter OPINE

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BildungsBande – Energiewissen von Schülern für Schüler

BildungsBande

Schüler beim Experimentieren mit Energie. Foto: BildungsBande.de

Die innogy Stiftung unterstützt das Projekt BildungsBande der wert-voll gGmbH, die auf der Idee der peer-education fußt. Das bedeutet, dass ältere Schüler, sogenannte Bildungscoaches, jüngeren (Grund)schülern ein Thema näher bringen, also quasi in die Rolle der Lehrer schlüpfen. Im Fall der BildungsBande geht es um Energiebildung, die auf diese Art an Schulen in NRW vermittelt wird.

“Unsere Kinder haben im Alltag das Bewusstsein, dass Energie im Überfluss vorhanden ist”, sagt Arne Riepe, Koordinator des Projekts. In der Interaktion mit anderen Kindern und anhand realer Beispiele - sei es einer kleinen Biogasanlage oder einer Bumerangdose, die mittels physikalischer Kraft wieder zurück rollt - wird Energie greifbar und damit auch für sie “erfassbar”, wie unser Video zeigt:

Wie läuft das Projekt ab?

Am Anfang steht eine mehrtägige Schulung, in denen ältere Jungen und Mädchen aus weiterführenden Schulen einen “Schnellkurs Pädagogik” durchlaufen und selbst eine Vielzahl an Energie-Experimenten kennen- und durchführen lernen. Anschließend tragen sie das erworbene Wissen und die Fertigkeiten in Grundschulen, um dort in ihrer Freizeit mit den kleineren Kindern die Experimente durchführen. Um einen Austausch auf Augenhöhe und einen unbefangenen Umgang mit dem Thema zu erreichen, ist bei den Kursen regulär kein Lehrer dabei.

Dieser peer-to-peer-Ansatz bringe zahlreiche Vorteile, erklärt Riepe: Ältere Kinder verinnerlichen das zuvor Gelernte besser, indem sie es erklären. Kleinere Kinder wiederum sind beeindruckt von den Größeren, konzentrieren sich und haben Spaß an der Interaktion. Zu Ende des dreijährigen Projekts werden knapp 800 Schüler in NRW in den Genuss des BildungsBande-Projekts gekommen sein. Das Feedback war bisher durchwegs positiv: Schon lange übersteigt die Nachfrage der Schulen die Ressourcen des Projekts.

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