Kochtöpfe der Kulturen

Genießen verbindet – dieser Gedanke steht im Städtischen Familienzentrum Erftstadt Willy-Brandt-Straße zurzeit im Mittelpunkt. Hier im Rheinland im Westen von Köln sind Mütter eingeladen, an einer internationalen Kochgruppe teilzunehmen.

Andere Küchen, andere Sitten: Diese südländischen Speisen isst man mit den Fingern

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Redaktion am 16. Mai 2012 in Soziales

“Kinderkulturpass”: So spannend ist die eigene Stadt

Dass unser Förderprogramm „Lichtpunkte“ nun auch in NRW angekommen ist, hatten wir hier ja bereits berichtet. In lockerer Folge wollen wir hier im Blog nun die neuen Projekte vorstellen. Los geht es heute in Bielefeld:

Lernen und Spaß haben – die Angebote in Bielefeld verbinden beides

Bibliothek, Stadtpark oder Naturkundemuseum kann man vielerorts kostenlos oder für ein geringes Entgelt erkunden – trotzdem kennen sich viele Familien in Deutschland vor ihrer Haustür nicht aus. Das will das „DRK Familienzentrum Kita Weltweit“ in der Bielefelder Innenstadt ändern. Welche Vorteile es hat, einen kostenlosen Bibliotheksausweis zu besitzen oder wie schön ein Familienpicknick im Tierpark sein kann, möchte das Team der Einrichtung zeigen.

Dazu startet das Zentrum mit dem „Kinderkulturpass“ ein Projekt für die ganze Familie: Kleine Gruppen von Eltern und Kindern werden eingeladen, interessante und informative Orte in der Umgebung zu entdecken – immer mit fachkundige Begleitung, versteht sich.

Abwechslung für Eltern UND Kinder – das ist der Gedanke des Kulturpasses

Bei Burgführungen oder Wanderausflügen am Obernsee im Bielefelder Norden beispielsweise kommen nicht nur die Kleinen auf ihre Kosten, auch Eltern haben hier die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre mit anderen Familien Gespräche zu führen.

Wir von der RWE Stiftung halten das Projekt für vorbildlich, weil es Eltern und Kinder anspricht, weil es vorhandene Ressourcen nutzt und weil es Spaß und Bildung vereint. Daher zählt es zu den neuen „Lichtpunkte“-Projekten in NRW.

Das “Lichtpunkte”-Progamm ist eine Kooperation von RWE Stiftung und DKJS

Besonderes Angebot des Zentrums: Am Ende ihres Kita-Jahres bekommen alle Mädchen und Jungs am Übergang zur Grundschule einen Kinderkulturpass als Anerkennung, in dem festgehalten wird, welche kulturellen Orte die kleinen Leute bereits kennen.

Hat einer von Ihnen hier im Blog bereits beim Kinderkulturpass-Programm mitgemacht? Uns würden Ihre Erfahrungen interessieren! Gerne einfach hier als Kommentar posten.

 

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Redaktion am 10. Mai 2012 in Soziales

Ehrenamt ist nicht umsonst (zu haben)

Wie lässt sich bürgerschaftliches Engagement besser fördern? Wie motiviert man Menschen zum Ehrenamt? Darüber diskutierten bei der Berliner Stiftungswoche jetzt Verantwortliche aus Stiftungen, Ehrenamtliche und Politiker. Ein Beitrag unserer Gastautorin Christine Plaß:

Fische sezieren, TV-Dokus filmen, Fußballspielen. Flexibilität ist für Anna Vatankhah Berufsalltag. Als Projektleiterin des Knowledge Clubs Berlin an der Richard-Grundschule in Neukölln leitet sie dort Studenten an, die nachmittags Freizeitaktivitäten anbieten – ehrenamtlich versteht sich.

Die Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder und wollen ihre Talente und Interessen fördern. Mit dem Film „Lottokönig Abdallah“ kamen die Kids von der Richard-Schule sogar in die Tagespresse. Anna Vatankhah hatte Filmschaffende von „Arte“ und „Tatort Leipzig“ gewonnen, die mit den Grundschülern drehten. Doch TV-Dokus filmen und mit Kindern arbeiten, die sich, wie Schulleiterin Marita Holt es freundlich ausdrückt, „oft erst einmal von ihrer herausfordernden Seite zeigen“, sind zweierlei paar Schuhe. Als Sonderpädagogin gibt Anna Vatankhah Tipps, wie man „die Kinder kriegen kann“. Sie weiß: „Es ist eine große Herausforderung für die Ehrenamtlichen. Das ist auf gar keinen Fall nur Spaß, sondern harte Arbeit.“

 

Großes Podium für das Thema Ehrenamt: Die Experten diskutierten im ZDF-Hauptstadtstudio

 

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Redaktion am 02. Mai 2012 in Bildung, Soziales

Auf die Plätze, fertig: Lichtpunkte

So stellt man sich einen ersten Workshop vor! Bei bestem Vor-Frühlingswetter haben sich jetzt in Münster die Verantwortlichen der neun „Lichtpunkte“-Projekte in Nordrhein-Westfalen getroffen, um ihre Projekte vorzustellen und erste Schritte zu planen. Begrüßt wurden sie von den „Lichtpunkte“-Verantwortlichen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und von Eva Krüll und Peter Hoscheidt von der RWE Stiftung.

Gemeinsam an einem Tisch: Die “Lichtpunkte”-Verantwortlichen
stellten sich gegenseitig ihre Projekte vor

Die Fülle und Verschiedenartigkeit der einzelnen Projekte lässt einiges erhoffen für den Start des Projektes in NRW: Das Spektrum reicht von „Keine Angst vor Brokkoli“ über „Energiebällchen“ bis hin zum „Zauberwald“. Details zu den einzelnen Projekten finden Sie hier.

Bei dem Treffen wurde schnell klar, dass die beste Planung und Umsetzung nur dann wirklich zur Geltung kommt, wenn sie auch ein breites Publikum trifft. Daher nahm sich die Gruppe viel Zeit, um das Thema Öffentlichkeitsarbeit zu besprechen. Sehr schnell hatten die Vertreter der verschiedenen Kitas den bewährten Spruch verinnerlicht: „Tue Gutes und rede darüber!“

Kein Erfolg ohne gute Öffentlichkeitsarbeit – das Thema war
einer der Schwerpunkte in Münster

Jetzt starten alle mit Energie in ihre Projekte, die das Ziel haben, Kindern gute Startchancen für das Leben zu ermöglichen und dabei besonders darauf zu achten, dass dafür speziell auch die Eltern unterstützt werden sollen. Und hier schon mal zum Vormerken für alle „Lichtpunkte“-Projekte in NRW: Das nächste Netzwerktreffen findet am 15. und 16. Juni in Köln statt.

Mehr zum Thema „Lichtpunkte“ lesen Sie hier bei uns im Blog, speziell zum Start in NRW haben wir neulich bereits hier berichtet.

 

 

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Redaktion am 26. März 2012 in Soziales

Es geht weiter: Verlängerung für unsere „Lichtpunkte“

2012 hat überraschend gut begonnen für Deutschland: Die Bankenkrise scheint plötzlich kein Thema mehr zu sein, der Aktienindex Dax legte den besten Start seit 15 Jahren hin, die Exporte überstiegen erstmals die Billionen-Marke. Angesichts so vieler wirtschaftlicher Euphorie-Meldungen gerät in Vergessenheit, dass unser Land keineswegs ein Hort der Prosperität ist: Armut macht auch vor reichen Ländern nicht halt. „Arm, ärmer, Deutschland“ haben wir neulich einen Beitrag bei uns im Blog überschrieben, nachdem die Bertelsmann-Stiftung Zahlen veröffentlicht hatte, wonach in manchen Teilen unseres Landes jedes dritte Kleinkind mit seiner Familie von Hartz IV lebt. Die Studie hatte es sogar in die Schlagzeilen von „Spiegel Online“ geschafft.

Die RWE Stiftung hat das Thema Kinder- und Familien-Armut schon seit einigen Jahren „auf dem Radar“ und mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und den Länderregierungen von Berlin und Rheinland-Pfalz im Jahr 2011 das Projekt „Lichtpunkte“ initiiert. „Lichtpunkte“ bedeutet aktive und kreative Unterstützung benachteiligter Kinder und Jugendlicher, verbunden mit Förderprogrammen für die Eltern. Jetzt haben wir mit unseren Partnern beschlossen, zehn „Lichtpunkte“-Einrichtungen, die wir seit zunächst für ein Jahr gefördert hatten, weiter zu unterstützen.

 

Website des Mainzer Projekts “Kartoffeln und Kebab”

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Redaktion am 22. Februar 2012 in Soziales

Arm, ärmer, Deutschland

Diese Überschrift hat uns vergangene Woche am meisten bedrückt: „Wo Deutschlands ärmste Kinder wohnen“ titelte der Spiegel online. Das Magazin berief sich auf eine sehr aufschlussreiche Studie der Bertelsmann-Stiftung, wonach in manchen Teilen Deutschlands jedes dritte Kleinkind mit seiner Familie von Hartz IV lebt.

Quelle: "Spiegel Online" vom 1. Februar

Erschreckend waren vor allem die regionalen Unterschiede. Wie zu erwarten sind wieder die sozialen Brennpunkte besonders betroffen: In Berlin wächst über ein Drittel (36,3 Prozent – Zahl von 2010) der Unter-Dreijährigen in einer Hartz-IV-Familie auf. In Gelsenkirchen – einer vom Strukturwandel besonders betroffenen Kommune im Ruhrgebiet – sind es sogar 40,4 Prozent. Ganz anders dagegen die Lage in Bayern und Baden-Württemberg: In den reichen Flächenstaaten im Süden ist laut Bertelsmann-Stiftung  nur eines von zehn Kleinkindern auf die staatliche Stütze angewiesen.

Die Studie dämpft die gute Stimmung, die noch Anfang des Jahres bei den Sozialpolitikern herrschte: Da hatte eine Erhebung der Bundesagentur für Arbeit suggeriert, dass sich die Lage der Unterschicht verbessere: Die Zahl der unter 15-Jährigen in Hartz-IV-Familien sei zwischen 2006 und 2011 um eine Viertelmillion gefallen, so die Sozialforscher. Doch auch hier hatten sich schon regionale Unterschiede gezeigt: Besonders stark sei der Rückgang in Bayern gewesen – dem ohnehin wohlhabendsten Bundesland also.
Andere Institutionen hatten daraufhin bereits vor Euphorie gewarnt: Der Kinderschutzbund etwa wies darauf hin, dass der aktuelle Aufschwung offenbar an der Unterschicht vorbei ginge. Zwar sei die Zahl der Arbeitssuchenden zwischen September 2006 und September 2011 insgesamt um gut ein Drittel zurück gegangen, bei erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfängern jedoch betrug der Rückgang nur 16 Prozent. Heißt: Neue Jobs entstehen, aber die Armen profitieren kaum davon.

Was bedeuten diese Ergebnisse für uns bei der RWE Stiftung? Zunächst: Kinder- und Jugend-Förderung in Deutschland ist und bleibt wichtig. Projekte wie „TAFF“, „Lichtpunkte“ oder „bilnos“, über das wir gerade diese Woche hier im Blog geschrieben haben, helfen, dieses Ungleichgewicht zu mindern. Dass „Lichtpunkte“ einen speziellen Fokus unter anderem auf Berlin setzt, ist absolut richtig und entspricht den realen Nöten hierzulande. Denn Deutschland mag als reich gelten – zahlreiche seiner Einwohner und Kinder sind es sicherlich nicht…

Uns interessiert Ihre Sicht: Sollte sich Kinder- und Jugend-Förderung auf die Brennpunkte fokussieren? Oder benachteiligt das andere Regionen? Und wer steht in Sachen Förderung in der Schuld? Der Staat? Die Wirtschaft? Oder wir alle zusammen? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

 

 

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Redaktion am 09. Februar 2012 in Bildung, Soziales

Lichtpunkte 2012 – neun Projekte in NRW ausgewählt

Jugendförderung nun auch im Stammland von RWE

Das Interesse war gewaltig: Insgesamt 54 Kinder- und Jugend-Projekte aus Nordrhein-Westfalen hatten sich beworben, als „Lichtpunkte“ aufgenommen zu werden. „Lichtpunkte“, das ist ein gemeinsames Sozial- und Bildungsprogramm der RWE Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in Partnerschaft mit dem Familienministerium von NRW.

“Lichtpunkte” in allen Häusern – und nun auch in NRW

Neun herausragende Bewerbungen wurden nun von den Juroren ausgewählt. Bis Ende dieses Jahres werden sie finanziell (mit bis zu 8.000 Euro) und inhaltlich von der RWE Stiftung, dem Familienministerium in NRW und der DKJS unterstützt.
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Redaktion am 19. Januar 2012 in Bildung, Soziales

Kiezbotschafter in Neukölln – mit Vorurteilen aufräumen

Auf der “High Deck Siedlung” in Berlin-Neukölln lasten viele Vorurteile und Klischees. Die Jugendlichen im zertifizierten „Lichtpunkte“- Projekt „Übergänge“ aus der High-Deck-Siedlung haben nun die Möglichkeit, die Außenwirkung ihres Kiez in die eigene Hand zu nehmen. An touristischen Plätzen Berlins haben sie Passanten zu ihrem Bild von Neukölln befragt. Und sie haben ihnen von ihrem eigenen Stadtteil berichtet. Die Kiezbotschafter entwerfen mit diesem Film selbst eines von vielen Bildern, welches sich andere über sie und ihren Stadtteil machen können. Aber sehen Sie selbst: zum Video

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Daniela Berglehn am 10. Januar 2012 in Soziales

Neue Unicef-Studie bestärkt uns in unserer Arbeit

Das waren in der Tat einige überraschende Erkenntnisse, die die jetzt im Dezember veröffentlichte Unicef-Studie zur Lebenssituation von Kindern in Deutschland gebracht hat. Wir bei der RWE Stiftung fühlen uns durch sie bestätigt, denn vier zentrale Ergebnisse sind für unsere Arbeit heute schon maßgeblich – was man vor allem am Projekt „Lichtpunkte“ erkennen kann:

 

Genau hinsehen: In allen Häusern leuchten “Lichtpunkte”

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Redaktion am 02. Januar 2012 in Bildung, Soziales

„So was cooles hab ich noch nie erlebt“

Reisebericht unserer “Lichtpunkte”-Kids

Sie waren die heimlichen Stars neulich beim RWE Stiftungstag in Dortmund: Hammudi, Mohammed, Mohammed-Ali und Rim. Die vier Berliner Kinder hatten im Rahmen des „Lichtpunkte“-Projektes „Übergänge” einen Film über ihren Kiez Neukölln gedreht und diesen im Dortmunder „U“ vorgestellt.
Und offenbar hat den vieren der Wochenend-Trip ins Ruhrgebiet gefallen, denn alle haben uns jetzt im Nachhinein als Dankeschön jeweils einen kurzen Reisebericht geschrieben. Was uns besonders freut: Ihre Erinnerungen haben sie handschriftlich notiert – ein schöner Kontrapunkt zu all den computergetippten Mails, Dokumenten und Präsentationen im Berufsalltag. Für unser Blog mussten wir ihre Reisenotizen dann doch wieder digitalisieren – hier ein paar Auszüge:

Gruppenfoto beim Frühstück im Hotel. Den Stolz über ihren tollen Auftritt beim RWE Stiftungstag am Abend zuvor sieht man den Kids an.

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Redaktion am 21. Dezember 2011 in Bildung