Es geht weiter: Verlängerung für unsere „Lichtpunkte“
2012 hat überraschend gut begonnen für Deutschland: Die Bankenkrise scheint plötzlich kein Thema mehr zu sein, der Aktienindex Dax legte den besten Start seit 15 Jahren hin, die Exporte überstiegen erstmals die Billionen-Marke. Angesichts so vieler wirtschaftlicher Euphorie-Meldungen gerät in Vergessenheit, dass unser Land keineswegs ein Hort der Prosperität ist: Armut macht auch vor reichen Ländern nicht halt. „Arm, ärmer, Deutschland“ haben wir neulich einen Beitrag bei uns im Blog überschrieben, nachdem die Bertelsmann-Stiftung Zahlen veröffentlicht hatte, wonach in manchen Teilen unseres Landes jedes dritte Kleinkind mit seiner Familie von Hartz IV lebt. Die Studie hatte es sogar in die Schlagzeilen von „Spiegel Online“ geschafft.
Die RWE Stiftung hat das Thema Kinder- und Familien-Armut schon seit einigen Jahren „auf dem Radar“ und mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und den Länderregierungen von Berlin und Rheinland-Pfalz im Jahr 2011 das Projekt „Lichtpunkte“ initiiert. „Lichtpunkte“ bedeutet aktive und kreative Unterstützung benachteiligter Kinder und Jugendlicher, verbunden mit Förderprogrammen für die Eltern. Jetzt haben wir mit unseren Partnern beschlossen, zehn „Lichtpunkte“-Einrichtungen, die wir seit zunächst für ein Jahr gefördert hatten, weiter zu unterstützen.
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Redaktion am 22. Februar 2012 in Soziales
