RWE übt Rettung im Offshore-Windpark vor Helgoland
04.04.2025
Der britische Klima- und Energieminister Ed Miliband hat heute eine sogenannte Development Consent Order (DCO) für das Offshore-Windprojekt Rampion 2 vor der Küste von Sussex erteilt.
Die Projektentwicklung für die Erweiterung des nahe gelegenen Offshore-Windparks Rampion wird von RWE im Namen der Joint-Venture-Partner durchgeführt. Neben RWE gehören dem Joint Venture Macquarie und eine Tochtergesellschaft von Enbridge Inc, einem führenden nordamerikanischen Energieinfrastrukturunternehmen, an. Nach seiner Fertigstellung wird Rampion 2 in der Lage sein, umgerechnet mehr als eine Million britische Haushalte mit Strom zu versorgen. Rampion 2 wird bis zu 90 Windturbinen und Fundamente vor der Küste von Sussex umfassen.
Danielle Lane, RWE-Direktorin für Offshore-Windentwicklung Großbritannien und Irland: „Wir freuen uns sehr über den Genehmigungsbeschluss für den geplanten Offshore-Windpark Rampion 2. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des Projekts. Rampion 2 kann eine wichtige Rolle bei der Sicherung der britischen Energieversorgung aus Windkraft spielen und so zur Erreichung der Ziele der britischen Regierung in puncto CO2-freie Stromversorgung beitragen.“
Umair Patel, Projektleiter für Rampion 2: „Das ist eine gute Nachricht für Rampion 2 und für Sussex, denn der Windpark wird etwa drei Viertel des gesamten Strombedarfs von Sussex decken und sowohl beim Bau als auch beim Betrieb Arbeitsplätze schaffen können. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen und der Verwaltung von Sussex für ihre Unterstützung in den vergangenen vier Jahren danken. Dies hat uns geholfen, unsere Projektvorschläge anzupassen, um so das bestmögliche Projekt realisieren zu können.“
Das Projekt kann nun an einer zukünftigen CfD-Auktion (Contract for Difference) teilnehmen. Ein weiterer wichtiger Meilenstein stellt die finale Investitionsentscheidung der Joint-Venture-Partner dar. Wenn diese erfolgt ist, kann mit dem Bau begonnen werden. Die Inbetriebnahme des Windparks ist für Ende des Jahrzehnts geplant.
Rampion 2 wird als Erweiterung des bestehenden Offshore-Windparks Rampion vor der Küste von Sussex entwickelt. Rampion 2 ist ein Joint Venture zwischen dem Hauptgesellschafter RWE (50,1 %), und seinen Partnern, einem Konsortium unter Führung von Macquarie (25 %) und Enbridge (24,9 %).
RWE betreibt in Großbritannien bereits 10 Offshore-Windparks. Zusammen mit den drei Offshore-Windprojekten Norfolk und dem Projekt Rampion 2 entwickelt RWE derzeit neun Offshore-Windprojekte in Großbritannien mit einer potenziellen Erzeugungskapazität von rund 10,5 GW (RWE-Anteil: 7,5 GW). RWE verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Offshore-Windenergie und hat weltweit 19 Offshore-Windparks in Betrieb.