RWE Offshore Wind GmbH

RWE übt Rettung im Offshore-Windpark vor Helgoland

  • RWE unterzieht ihr Windpark-Rettungskonzept herausforderndem Praxistest
  • RWE testet verschiedene Notfallszenarien in ihrem Offshore-Windpark Nordsee Ost 
  • Einsatz von Rettungshelikopter, Notfallmedizinern und Höhenrettern unter Realbedingungen

Essen, 4. April 2025

Medizinischer Notfall in einem Windpark auf hoher See – um darauf bestmöglich vorbereitet zu sein, hat RWE ihr Offshore-Rettungskonzept einem herausfordernden Praxistest unterzogen. Für die Rettung verletzter Techniker wurden in einer sechsstündigen Rettungsübung im RWE Offshore-Windpark Nordsee Ost verschiedene Szenarien unter Realbedingungen nachgestellt. Dafür wurde der Betrieb im Windpark vorübergehend eingestellt. Die Übung hat RWE zusammen mit der Gesellschaft für maritimes Notfallmanagement (GMN) geplant. Zum Einsatz kamen ein Rettungshelikopter sowie Notfallmediziner. Nach erfolgreichem Abschluss der Übung haben alle Beteiligten diese auf Helgoland analysiert.

Thomas Michel, COO RWE Offshore Wind: “Im Ernstfall sind wir als Betreiber für die Rettung in unseren Offshore-Windparks selbst verantwortlich. Unsere Sicherheitsstandards sind entsprechend hoch, unsere Teams kennen die Notfallpläne in- und auswendig. Aber wie gut ein Plan ist, zeigt sich erst in der Praxis. Deshalb testen wir unsere Rettungskonzepte unter Realbedingungen. Herzlichen Dank an das Team RWE und alle beteiligten Partner für ihren Einsatz. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.”

Folgende Szenarien wurden geübt:

Notfallszenario 1: verletzter Techniker in Windkraftanlage

Ein verletzter Techniker befindet sich in einer Windkraftanlage. Seine Kollegen, die alle als erweiterte Ersthelfer ausgebildet sind, stabilisieren ihn und setzen einen Notruf an das RWE-eigene marine Koordinationszentrum ab, das Hilfe bei der Gesellschaft für maritimes Notfallmanagement anfordert. Diese beauftragt den Rettungshelikopter, der innerhalb von 30 Minuten von St. Peter Ording mit zwei Höhenrettern und einem Notarzt zur Windkraftanlage in den Windpark fliegt. Die Retter seilen sich auf die Windkraftanlage ab und begeben sich zu der verletzten Person. Diese befindet sich im unteren Teil der Anlage, dem so genannten Transition Piece, wo der Verletzte verarztet wird. Nun erfolgt die Rettung per Seilwinde direkt in dem neben der Anlage schwebenden Heli, der den Verletzten unter Begleitung des Arztes ins nächstgelegene Krankenhaus fliegt.

Notfallszenario 2: verletzter Techniker auf Service-Schiff

Dieses Szenario spielt sich auf dem Service-Schiff (Service Operation Vessel, SOV) von Olympic ab, das bei der Wartung von Windkraftanlagen genutzt wird. Es befindet sich eine verletzte Person an Bord, die zunächst vom Notfallmediziner im Behandlungszimmer erstversorgt wird. Telemedizin ermöglicht weitere Unterstützung durch Fachpersonal digital, auch eine Ferndiagnose kann so gestellt werden. Der Patient wird nun ebenfalls mithilfe des Rettungshelikopters und seiner Besatzung vom Schiff abgeseilt und ins Krankenhaus geflogen. 

RWE ist weltweit führend im Bereich der Offshore-Windenergie 

Weltweit ist RWE einer der führendenden Akteure im Bereich Offshore-Wind und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung, dem Bau und dem effizienten Betrieb von Offshore-Windparks. Das Unternehmen hat bereits 19 Offshore-Windparks in Betrieb und baut aktuell folgende Windparks: Sofia in Großbritannien (1,4 GW), OranjeWind gemeinsam mit TotalEnergies in den Niederlanden (795 MW, Anteil TotalEnergies: 49 %) sowie die Windparks Thor in Dänemark (1,1 GW) und das Nordseecluster (1,6 GW) in Deutschland.

Bilder der Rettungsübung für Medienzwecke (Bildrechte: RWE) sind verfügbar in der Mediathek.

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